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heimweh.

ich weis nicht, was ich schreiben soll. ich weis nicht mal, ob ich schreiben kann. in meinem kopf sind so viele wörter. jedes für sich hat eine bedeutung. aber zusammen ergeben sie keinen sinn. chaos. um mich herum chaos. ich habe angst zu ersticken. ich kann nicht atmen. ich will nicht atmen. chaos. was ist passiert? ich weis es nicht. es war auf einmal da. grundlos. wirklich? ja. nein. vielleicht. chaos. ich ertrinke. ich verschwinde im dunklen wasser. bin weg. es zieht mich in die tiefe. ich kann nicht atmen. tauche auf und schnappe nach luft. heute morgen bin ich aufgewacht. bin glücklich. er liegt neben mir. kuschle mich an ihn. in seine arme. hält mich fest. geborgenheit. so könnte es ewig sein. lass mich nie wieder los. sonst werde ich fallen. untergehen in meiner welt. wir verabschieden uns. dein zug fährt. "es ist nicht lang. ich schreib dir!" ich weis. bin alleine auf dem bahnsteig. es ist kalt. will nicht weinen. das wäre albern. was sind schon 5 tage gegen ein ganzes leben? ein katzensprung. tränen bahnen sich unaufhaltsam ihren weg. und ein gefühl umgibt mich wie nebel. kriecht in mich hinein. setzt sich fest. kann es nicht zuordnen. reiss dich zusammen! ja. es tut mir leid. schliesse mich in dem kleinen raum tief in mir ein. verriegle die tür zu meiner welt. autopilot. bäcker. chris. streit. warum? ich weis nicht. chaos. ich stehe im wasser. bis zu den knien. finde mich im bus wieder. bin allein. in meiner welt. und auch in der anderen. habe niemanden. das gefühl. was ist das? es fühlt sich an wie heimweh. nein. das kann nicht sein. verlasse den bus. das wasser ist kalt. es steigt weiter. öffne die wohnungstür. es riecht nach unzufriedenheit und wut. streit. betrete mein zimmer. eine welle schlägt mir entgegen. das wasser ist so kalt. ziehe meine kleidung aus. bleischwer. krieche in mein bett. vergrabe mein gesicht in seinem shirt. atme den geruch tief ein. und für einen moment ist alles weg. ich atme aus und bin wieder da. daheim. in meinem bett. das gefühl kriecht in jede ecke meines körpers. heimweh. und mir wird bewusst, dass ich nicht zu hause bin. mein zimmer. mein bett. nicht mein zu hause. von dem hab ich mich vor einer stunde verabschiedet. von ihm. er ist es. bei ihm bin ich daheim. es hat sich alles geändert. so plötzlich. oder auch nicht. vielleicht schon lang. jetzt sind die paar tage eine ewigkeit. chaos. ohne ort, wo ich hingehöre. chaos. chaos. chaos. und wasser. salzig. schnappe nach luft. ertrinke im dunklen leeren schlaf.

3.2.08 23:51
 


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